Das Monatsprojekt in St. Antonius

Der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden an der Antoniuskirche (Eine-Welt-Ausschuss) initiiert monatlich ein Projekt, für das in dem jeweiligen Zeitraum Spenden gesammelt werden. Zwar ist dieses Spendenprojekt an St. Antonius angesiedelt, jedoch sind Unterstützer aller anderen Kirchtürme in unserer Pfarrei herzlich willkommen, sich über das jeweilge Monatsprojekt zu informieren und mit einer Spende einen Beitrag zu leisten. Der jeweilige Spendensonntag wird im SonntagsInfo bekannt gegeben.

Auf dieser Seite werden die aktuellen Monatsprojekte ausführlich vorgestellt.

Monatsprojekt November: Projekte der Clemensschwestern in Ruanda

Auszug aus dem Ruandabrief der Clemensschwestern:

Im letzten Rundbrief konnten wir Ihnen von der Errichtung des Kindergartens und der Lehrwerkstatt berichten. Die mit Ihren Spendengeldern und der großzügigen Unterstützung der Diözese Münster errichteten Gebäude wurden bereits in wenigen Wochen mit den derzeit 124 Kindern und 36 Näherinnen mit Leben gefüllt.

Zwei Gruppen von jeweils über 60 Kindern zu betreuen ist eine besondere Aufgabe. Zum Glück verfügen die Schwestern und Mitarbeiterinnen über entsprechende Qualifikationen. Es ist nämlich nicht immer leicht, so eine „Rasselbande" den ganzen Tag über zu beschäftigen. Dank Ihrer großzügigen Spenden ist auch die Ernährung gesichert. Eingekleidet werden die Kinder durch eine besonders aktive Gruppe von Näherinnen der Gemeinde St. Ambrosius aus Ostbevern.

Sr. Anisha hat es übernommen die Näherinnen auszubilden. Die 36 jungen Frauen machen gute Fortschritte. So konnte eine Tanzgruppe mit selbstgenähter Kleidung ausgestattet werden. Die Näherinnen werden in Zukunft auch die Schuluniformen nähen, die von den Bedürftigen für einen geringen Betrag gekauft werden. Der Erlös ist für die Näherinnen. Alle Materialien werden wiederum durch Ihre Spenden finanziert. Tanzen und Singen wird genauso gezielt gefördert wie Malen und Basteln. So werden die Kinder zielgerichtet auf ihre weitere Ausbildung vorbereitet. Die Näherinnen sind mit Freude bei der Sache und haben unter Anleitung von Sr. Anisha das Schneidern sehr schnell gelernt.

Neben der Errichtung und Instandhaltung der gesamten Infrastruktur und der Betreuung und Qualifikation der Gruppen gilt es auch individuell zu unterstützen. Ein besonderes Beispiel ist Bosco, der Pflegesohn von Maria. Maria ist eine langjährige Mitarbeiterin des Gesundheitszentrums. Sie hat nach dem Völkermord vier Waisenkinder in ihr Haus aufgenommen und versorgt sie liebevoll. Der Älteste, Bosco, ist sehr intelligent und hatte schon früh den Wunsch geäußert Medizin zu studieren. Da Maria nicht über die finanziellen Mittel verfügt, haben die Ruandafreunde es übernommen, das Studium zu finanzieren. Bosco hat aus Dankbarkeit einen ungemeinen Ehrgeiz an den Tag gelegt und nun seinen Abschluss mit besten Ergebnissen geschafft. Er wird nun in unserem Gesundheitszentrum, angeleitet durch die Schwestern, praktische Erfahrungen sammeln, um zu gegebener Zeit eine Leitungsfunktion zu übernehmen.

Die Kollekten am 23. / 24. November 2019 sind in den Gemeindeteilen „Ost" für das Monatsprojekt bestimmt.

Den ausführlichen Ruandabrief der Clemensschwestern finden Sie hier.

Pfarrbüro Sankt Nikolaus

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Veröffentlichungen: 
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