Das Monatsprojekt

Seit Anfang 2020 führen wir in unserer ganzen Pfarrei eine gute Tradition aus der früheren Antonius-Pfarrei fort: die MONATSPROJEKTE. Ursprünglich hatte der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden an der Sankt Antonius-Kirche die Monatsprojekte initiiert. Dabei wird im jeweils aktuellen Monat für ein bestimmtes Hilfsprojekt im Sonntagsgottesdienst kollektiert und Spenden gesammelt. Mit Beginn dieses Jahres gibt es also in ganz Sankt Nikolaus ein Monatsprojekt.

Und so können Sie das Monatsprojekt durch eine Geldspende unterstützen:

  • Einmal im Monat wird Kollekte für das jeweilige Projekt gehalten. Der Termin wird im Newsletter bekannt gegeben.
  •  Darüber hinaus können Sie natürlich während des ganzen Monats für das jeweilige Monatsprojekt spenden: 

    Unsere Bankverbindung für Ihre Spende: IBAN DE94 3565 0000 0000 1628 00
    Bitte geben Sie den Verwendungszweck  Monatsprojekt Juli an.
    Bei Spenden bis zu 300 Euro dient der Überweisungsbeleg / Kontoauszug als Nachweis für die steuerliche Geltendmachung Ihrer Zuwendung (Finanzamt). Für Beträge darüber hinaus stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus, wenn im Verwendungszweck Name und Anschrift angegeben sind.

Monatsprojekt Juli 2022

Friedensdorf Oberhausen
Lebensmittel für die hungernde Bevölkerung Afghanistans:
Kindern droht der Hungertod

Eindrücke unseres Friedensdorf-Teams aus Afghanistan:
Kabul, 12.12.2021
Hallo Deutschland,
im Marastoon leben alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern. Viele der Frauen hatten Männer, die beim Militär waren und im Kampf gegen die Taliban gefallen sind. Die Frauen machen im Projekt Näh- oder Computerkurse, um nach drei Jahren außerhalb Beschäftigung und Einkommen zu haben. Bislang wird das Marastoon von dem afghanischen Roten Halbmond mit Einverständnis der neuen Regierung weitergeführt, Chef ist jetzt ein Anhänger der Taliban. Wie so viele andere Menschen in Afghanistan haben die Frauen seit August ihre ohnehin bescheidenen Gehälter nicht mehr bekommen und mussten sich deswegen Geld leihen, um ihre Kinder ernähren zu können. Die Lebensmittel, die von uns finanziert wurden, helfen mehrere Wochen. Die Freude war entsprechend groß.
Euer Friedensdorf-Team

Es ist der 13. Dezember 2021 in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Auf dem Platz einer Außenstelle des „Afghanischen Roten Halbmondes" tummeln sich Frauen, Männer und Kinder. Das Friedensdorf verteilt zusammen mit seiner Partnerorganisation Lebensmittel. Jede Familie, die registriert ist, bekommt insgesamt 120 Kilo Nahrungsmittel. Dabei ist unter anderem ein großer Sack Reis, Mehl und nahrhafte Hülsenfrüchte. Die Augen einer Mutter werden weit, als sie die Menge der Lebensmittel erblickt. Damit wird sie ihre zwei Kinder sicherlich mindestens einen Monat ernähren können. Ihre Kinder, die extra zum Tragen mitgekommen sind, fassen mit leuchtenden Augen die Hände ihrer Mutter. Als die Familie schließlich an der Reihe ist, wird eine große Schubkarre mit Lebensmitteln beladen. Die Kinder packen fleißig mit an. Währenddessen beugt sich die Mutter zu einer Friedensdorf-Helferin nach vorne und umarmt sie. „Damit können wir sogar zwei Monate überleben!", flüstert sie der Mitarbeiterin ins Ohr.

Dies war die erste Lebensmittel-Aktion des Friedensdorfes für die afghanische Bevölkerung. Die Situation im Land ist seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 angespannt und verschlimmert sich von Tag zu Tag.

„Die Menschen in Afghanistan sind nur noch verzweifelt, es geht für die meisten nur noch ums blanke Überleben. Ich habe dort viele Kinder getroffen, dessen Eltern momentan nicht arbeiten können oder für ihre Arbeit nicht entlohnt werden. Sie sind die unschuldigsten Opfer dieser Situation. Wir konnten mit den beiden Lebensmittelverteilungen insgesamt rund 42.000 Menschen helfen, ein Großteil davon sind Kinder", berichtet Friedensdorf-Mitarbeiterin Claudia Peppmüller, die die erste Verteilung vor Ort begleitete. Nachdem im Dezember die Pakete in der afghanischen Hauptstadt Kabul verteilt wurden, konnte bei der zweiten Verteilung bedürftigen Familien in den Provinzen Laghman, Kapisa, Paktiya und Khost geholfen werden. Der Hunger aber ist im ganzen Land verbreitet.
Quelle: https://friedensdorf.de/2022/04/12/schwerpunkt-afghanistan-2/

Für den Ausschuss Mission Entwicklung Frieden Andrea Kirstein 

Die Kollekten am 30. / 31. Juli sind für das Monatsprojekt bestimmt.

 

 

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